Sommerwanderfahrt Nr.2

Fast zeitgleich, allerdings in einer kürzeren und schnelleren Variante als die Schüler, gingen auch Ehemalige auf Rheinwanderfahrt. Die Strecke von Worms nach Bonn kann man auch gut in drei Tagen, mit Übernachtungen in Wiesbaden und Boppard, schaffen. Die Mannschaft war wechselnd, da nicht alle an allen Tagen des verlängerten Wochenendes konnten.

Start in Worms mit dem Wormser Ruder Club

Das Boot hatten die Schüler für uns in Worms beim Ruderclub blau-weiß eingelagert, während wir mit der Bahn anreisen konnten. Dort wurden wir zum Start von den Wormsern herzlich begrüßt, mussten aber dann doch zügig starten, da wir einen Ausflug über den Alt-Rheinarm in Kühkopf eingeplant hatte. Insgesamt fließt der Rhein auf dieser ersten Etappe träger als bei uns am Drachenfels und bei leichten Gegenwind mussten wir erstmal ein bisschen was tun.  Die Einfahrt in den Altarm bei Kühkopf kann man leicht verpassen, da es nur einen schmalen Durchlass gibt. Sofort wird man von herrlicher Natur umgeben und wir waren begeistert von der ruhigen naturbelassenen Umgebung. Doch der Umweg erwies sich als weitaus länger als gedacht, schließlich mussten wir dann vor Wiesbaden wegen eines Gewitters doch noch von Wasser, sodass wir spät ankamen und nicht mehr unsere geplante Unterkunft rechtzeitig erreichten. Mein Seesack war leider nicht dicht verschlossen, dass ich nicht nur ohne Herberge sondern auch noch mit komplett nassen Sachen in Wiesbaden am Rheinufer stand!

Schließlich hatten wir dann doch noch ein Dach über dem Kopf, die wichtigsten Gepäckstücke waren halbwegs notgetrocknet und so konnten wir dann die Mittelrheinetappe starten. Wir hatten unseren ersten Mann Guido in Hessen zurückgelassen und bekamen Verstärkung von Rassmus. Schon bald lag der Rheingau hinter uns und eine Burg nach der anderen säumte unseren Weg. Mit Mäuseturm, der Kauber Pfalz und der Loreley ist dieses Stück Rhein sicherlich mit am schönsten und gleichzeitig auch nicht ganz anspruchslos. Während der Rhein den Rheingau kilometerbreit und gemächlich passiert, wird er ab Bingen in ein enges und kurviges Flußbett gepresst. Die Sage der Loreley ist nicht ganz abwegig, da das ein oder andere Ruderboot hier schon kenterte. Doch wir hatten Glück und blieben trocken (oder besser: Hütti hat halt gut gesteuert!).

Der Tag endete in Boppard und wir ließen es uns nicht nehmen am Nachtleben teilzunehmen! Dennoch wurde früh aufgestanden, wieder wurde die Mannschaft getauscht und das letzte Stück mit Koblenz, Neuwied, der Ahrmündung und schließlich dem Siebengebirge ließ sich gut an. Hütti, wir danken Dir für die Orga und das schöne Wochenende!

Teilnehmer:

Guido Stanovsky
Rasmus Eckermann (Razze)
Markus Leicher
Stephanie Privat (Tiffy)
Stephan Schmitz
Michael Hüttemann (Hütti)

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